Hallo Braugemeinde,
seit Samstag gehöre ich jetzt auch "richtig" dazu :-) Ich habe meinen ersten Sud zumindest vom Ablauf öhne größere Probleme hinter mich gebracht. Es gibt zwar noch den ein oder anderen Optimierungsbedarf, aber das wird noch. Nur mit dem Läutern bin ich etwas unsicher. Deshalb die Frage, was ich eventuell besser machen kann.
Mein Problem: es hat sich kein fester Treberkuchen gebildet, die Würze ist sehr flott abgelaufen und ich hatte das Gefühl, dass beim Draufgiessen der restlichen Maische und des Nachgusses der Treber immer wieder aufgewirbelt wurde.
Ablauf:
Läuterbottich: mit Siebboden von heimbrau.de:Läuterbottich
Vorgehensweise:
1. Ein paar Kellen Maische in den Bottich geschöpft, bis der Schlauch vom Bottich vollgelaufen war
2. Danach mit einem Treber-Schapf (großer Schaumlöffel) den größten Teil der Maische mit wenig Flüssigkeit reingeschaufelt
3. Dann mit Kelle die Maische rübergelöffet und dabei schon begonnen abzuläutern. Abfluß ging ziemlich flott (war das eventuell zu früh?)
4. Einen Teil der zuerst abgezogenen Würze nochmal in den Läuterbottich gekippt, die restliche Maische draufgeleert
5. Danach Nachguss schrittweise auf den Treber gegossen
Für Verbesserungsvorschläge bzw. Fehleranalyse wäre ich dankbar.
Anmerkung: das Hopfenseihen hat mit dem Schwanenhals (siehe) dann doch recht gut funktioniert und war auch ohne Pumpe in ca. 10 Minuten erledigt. Eventuell werde ich das nächste Mal vielleicht noch durch Filtergewebe giessen.
Jetzt ist die Hefe bei recht hohen Temperaturen (23°) eifrig am werkeln und ich bin schon ganz gespannt, ob das Gesöff am Ende trinkbar ist :-)
Fazit: hat Spaß gemacht, insgesamt recht entspannt und ich habe Lust bekommen, mit den unzähligen Möglichkeiten von Malz-, Hopfen- und Hefesorten und unterschiedlichen Rezepten zu experimentieren.
Viele Grüße, Dirk


