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Hallo Kollegen,
da ich seit heute stolzer Besitzer einer Valleymill bin, würde ich - wenn auch schweren Herzens - meine bisherige Mühle hergeben, die mir während der letzten 1 1/2 Jahre treue Dienste geleistet hat. Es handelt sich um eine Kaffeemühle aus Restbeständen der Schweizer Armee. Sie hat ein Kegelmahlwerk, kann sowohl mit der Handkurbel als auch mit einer Bohrmaschine angetrieben werden und schafft damit etwa 10 kg Malz pro halbe Stunde. Schneller würde ich sie nicht betreiben, da sonst der Mehlanteil größer wird. Die Schrotqualität ist nicht perfekt, aber bei richtiger Einstellung schon ausreichend gut für meine Bedürfnisse. Meine Ausbeuten lagen durchweg um die 70% (ohne viel Umrühren, da ich Bottichmaischer bin). Läuterprobleme hatte ich nur einmal, diese würde ich aber eher auf "menschliches Versagen" und hohen Rohfrucht-, Farbmalz- und Flockenanteil zurückführen.
Der Hauptgrund für meinen Umstieg ist die Zeitersparnis. Bei 15 bis 20 kg Malz dauert es einfach zu lange, für Schüttungen von 5 bis maximal 10 kg finde ich das aber noch vertretbar.
Bilder gibt's bei Interesse per mail.
Harald, der hier auch schreibt besitzt ein identisches Gerät und könnte an dieser Stelle widersprechen, falls er mit seiner Mühle unzufrieden sein sollte ;-)
Gruß, Alex.
Hier könnte meine Signatur stehen


