Hallo Thorsten,
warum um Gottes Willen machst Du denn alle Flaschen auf, wenn´s ohnehin nur ein bisschen "ploppt"? Ich fürchte, du hast jetzt zuwenig CO2 in den Flaschen.
Mal ein Tipp: Geh doch mal zu einem Schankanlagenbauer (Gelbe Seiten unter Kühlanlagen, Kälteanlagen, Thekenbau o.ä.) und bettel ihm einen "Rechenschieber für CO2-haltige Getränke" von "Cornelius" ab, da kann man CO2 in g/l in Abhängigkeit von der Temperatur ablesen. Dann besorgst du dir noch ein Aufschraubmanometer, von dem du den momentanen Flaschendruck ablesen kannst. Diese bei uns so genannte "Manometer-Halbe" informiert dich, was in den Flaschen abläuft. Gärt´s noch oder rührt sich nix mehr, wie hoch ist der CO2-Gehalt, hat meine Speise-Menge gestimmt....u.s.w.
Die CO2-Gehalte z.B. beim Paulaner-Bier sind 5,1 g/l beim Hellen, 5,9 g/l beim Pils und 7,0 g/l beim Weißbier. Nur so mal als Größenordnung, kannst ja selber variieren, wie du das gerne hast.
Ansonsten zum Thema Nachgärung: Ich lasse meine Bierchen auch immer eine Woche warm nachgären, was der Keller halt so hergibt (um die 15°C), anschließend geht´s zur Nachreife in einen Kühlschrank zwischen 0°C und +2°C. Diese Nachreife bei kalten Temperaturen hat "eine Klasse besser" gebracht. Solltest du langfristig ins Auge fassen. Außerdem lassen sich etwas zu karbonhaltige Sude mit 2°C auch noch ganz gut einschenken.
Weiterhin Gut Sud, und schreib wieder, was aus dem Bock geworden ist!
Grüße, Laura