Hallo Ralf!
Zitat:
Zitat:
... es wird ernst: Ich habe mir vorgenommen, mein erstes echt selbstgebrautes Bier aus der Taufe zu heben.
Irgendwann erwischt es halt jeden ;-) Ich weiß nicht mehr ob die Frage schon kam, aber du wohnst ja nicht weit von Cunewalde, die HHBT sind für einen (naja, beinahe) Einsteiger bestimmt eine tolle Gelegenheit sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, und nebenbei auf dem Hausbrauermarkt auch das eine oder andere Teil für die eigene Ausrüstung zu kaufen. Kommst du?
Zitat:
Zitat:
Ich werde mir geschrotetes Malz und Hopfen kaufen.
Mach das so, das ist ok. Für den Anfang. Achte möglichst darauf, daß das Malz erst beim Kauf geschrotet wird, falls du die Möglichkeit hast, denn ich kenne leider auch Versender, die auf Vorrat schroten und dann einlagern, wovon das Malz nicht eben besser wird.
Davor nimm dich in Acht. Investiere die paar Euro und bestelle dir ein "Wyeast ready to pitch"-Paket oder vergleichbares von Whitelabs, falls du keine Brauerei findest die dir frische Hefe gibt. Trockenhefe ist Mist, und irgendwann landet eh jeder bei frischer Brauereihefe ;-)
Zitat:
Ein Weizen wäre anfängerfreundlich...
Das stimmt, und wer weiß, vielleicht wird deines so gut daß du nicht nur zu den HHBT erscheinst sondern deines gleich einreichst zur Bewertung, denn dieses Jahr ist dunkles Weizen mit ausgeschrieben. Werde auch in dieser Kategorie einreichen, dann kommt mal mein olles Weizenmalz endlich weg ;)
Zitat:
Zitat:
Nun würde ich mir gern einen Einkochtopf (27L) mit Ablaufhahn zulegen, in welchem ich einmaische und die verschiedenen Rasten einstelle.
Das ist für den Anfang genau richtig. Wie ein Vorredner schon schrieb, nimm einen "Kochstar" o.ä. aus dem Großmarkt, aus Emaille. ("Glühwein- und Suppentopf"). Ich habe bei meinem das Thermostat durch einen parallelen Dauerstromschalter überbrückt, da die Thermostaten dazu neigen, schon vor dem Siedepunkt abzuschalten. Funktioniert prima. Sogar ohne Außenisolierung, wenngleich die trotzdem nix schaden kann. Was bei mir sehr geholfen hat, ist das partielle aufsägen des Plastikdeckels; den inneren runden Ring, der als Griff dient, habe ich aufgesägt. Nun kann einerseits der Dampf abziehen (wichtig), andererseits ist trotzdem nicht die ganze Oberfläche offen, weshalb ich nicht so viel Energie zum Kochen brauche wie ohne Deckel (auch nicht anders als in einer riesigen Sudpfanne).
Zitat:
Zitat:
alles ohne zwischenzeitliches Umfüllen
Vergiß' es. Um die Nachgüsse kommst du nicht umhin, wenn du vernünftig brauen willst. Ansonsten mußt du übermäßig viel Malz pro Wasser einsetzen... also bastel dir irgendeine Läuterlösung, wie schon von den anderen empfohlen.
Zitat:
Hmm, entspräche etwa dem "Maischesack". Der funktioniert nach einhelliger Meinung nicht soo doll.
Ich habe am Anfang auch so einen dummen Sack gehabt, ich war da gar nicht von angetan. Beschissene Ausbeute und von echtem Läutern kann man da wirklich nicht reden.
Zitat:
Zitat:
Zum Schluß soll der Sud durch den Ablaufhahn (gefiltert durch ein Baumwolltuch)
Zum Hopfenseihen? Hmm, das Prinzip Babywindel...naja. Probier's, spätestens nach fünf Suden baust Du dir einen gescheiten Hopfenseiher ;-)
Zitat:
Zitat:
Durch die ausbleibende Umgießerei mochte ich mir unnötige Manscherei und mögliche Verunreinigungen ersparen.
Jaja, wasch mir den Pelz... brauen ohne Sauen geht nich, besser du gewöhnst dich gleich dran ;-) Alles andere ist Senseo-Bier. ;-)
Zitat:
Ich benutze halt einen separaten Läuterbottich. Das Umfüllen kleckert auch nicht mehr, als sonst üblich.
Kann ich nur unterschreiben. Zwei ineinandergestapelte lebensmittelechte Oskartonnen aus der Metro (die innere mit mühsam durchlöchertem Boden, die äußere mit angebrachtem Regentonnenhahn) tun hier seit Jahren gute Dienste.
Viel Erfolg!